(21.11.2023) Bauen und erstes Programmieren mit Lego-Spikes

An der Lenzenbergschule gibt es seit einigen Jahren bereits den PC Kurs für die zweiten Klassen. Vor zwei Jahren wurde dieser Kurs in den iPad-Kurs umgewandelt, da die Neuausstattung an den Schulen des Rheingau-Taunus-Kreises mit iPads erfolgt.

Die Kinder der Klassen 2a und 2b bekommen in diesem Schuljahr in einer wöchentlichen Unterrichtsstunde die Grundlagen mit iPads vermittelt. Themen sind unter anderem der Umgang mit dem iPad, das Schreibprogramm mit vielen Formatierungen, das sichere Surfen im Internet, das Drehen eines kleinen Films und das Ausprobieren verschiedener Apps.
In drei Unterrichtsstunden durften die Kinder sich erste Programmierkenntnisse mit dem Lego Education Set Spike erarbeiten. Zunächst musste mit einem Legoset und einer Anleitung in einer Kleingruppe ein kleines Karussell, eine Schaukel oder ein anderes interessantes Bauobjekt mit Motor gebaut werden. Der Motor wurde anschließend mit dem iPad per Bluetooth verbunden.
Nach der Anweisung wurden erste Reihenprogrammierungen vorgenommen, so dass das Karussell sich drehte oder die Schaukel sich hin- und her bewegte. Anschließend wurden die Programmierkenntnisse mit Zusatzaufgaben vertieft: Lasst das Karussell schneller drehen, die Schaukel soll zehnmal hin und her schaukeln und es soll abschließend Musik erklingen.

Die Begeisterung der Kinder war sehr groß und die Motivation, die Programmierung zu verändern riesig. Kurzerhand wurde das Karussell umprogrammiert und das Bauwerk drehte sich schneller, in die andere Richtung oder Tiergeräuschen erklangen zum Abschluss und die Programmierungen somit perfektioniert.

Ein tolles Unterrichtsprojekt, das mit Hilfe des Medienzentrums des Rheingau-Taunus-Kreises umsetzbar ist. Dort sind die Lego-Kisten für Schulen kostenlos ausleihbar und an der Lenzenbergschule wurden sie bestimmt nicht zum letzten Mal ausgeliehen.

(10.11.2023) Gestärkte Kinder an der Lenzenbergschule

Seit bereits einigen Jahren findet an der Lenzenbergschule jährlich der Gewaltpräventionskurs für alle Kinder und Jahrgänge statt.
Pierre Meisenberg und Manuela Winterwerber der Wing Tsun Schule Idstein/Niedernhausen kommen an mehreren Tagen an die Schule und trainieren in vier Unterrichtsstunden jede Klasse.

Der Kurs ist aufbauend über vier Schuljahre und knüpft jedes Jahr an das erlernte Wissen aus den Vorjahren an. So lernen die Kinder im ersten Schuljahr viele Inhalte über die verschiedenen Gewaltformen, wie sich Menschen voneinander unterscheiden. Diese Andersartigkeit mit ihren verschiedenen Gefühlen kann Gewalt entstehen lassen. Letztlich steht in Klasse 1 auch die Stärkung der Klassengemeinschaft im Mittelpunkt. Im zweiten Schuljahr geht es um Selbstbehauptung und Selbstverteidigung und wie ich als Kind bereits Grenzen setzen, bewachen und angemessen verteidigen kann.

In der Klasse 3 werden die Kinder im Bereich des Mobbings in der Klasse und an der Schule geschult. Weiterhin geht der Kurs auf die Thematik „Ich gehe doch nicht mit Fremden mit“ ein. Das letzte Schuljahr an der Grundschule schult die Kinder nochmals in allen Themen der letzten drei Jahre und es wird den Kindern gezeigt, wie man sich verhält und auch verteidigen kann, wenn man bereits am Boden liegt.

Praktische Übungen unterstützen das Gelernte in jedem Schuljahr, beispielsweise durch Spielsituationen und kleine Rollenspiele, wie beispielsweise in Klasse 2: Wie reagiere ich, wenn mich ein anderes Kind beleidigt. Mit viel Engagement und Konzentration sind alle Kinder an diesem so anderen Schultag motiviert dabei und lernen und unterstützen sich gegenseitig bei den Übungen. Finanziert wird der Kurs anteilig über die Eltern und durch den Landkreis. In diesem Jahr wird der Kurs zusätzlich vom Elternverein Niederseelbach e.V. bezuschusst.

Mit einer gestärkten Schülerschaft startet die Lenzenbergschule in die nächste Zeit und freut sich bereits jetzt auf das nächste Jahr und den nächsten Kurs.

 (03.11.2023) Schaurig, gruselige Zeiten an der Lenzenbergschule

Passend zu Halloween wurde es schaurig, gruselig an der Lenzenbergschule. Der Opernsänger und die Opernsängerin des Vereins TourneeOper aus Schwetzingen gastierten zum zweiten Mal in Niederseelbach und die Sporthalle wurde zur Oper. Die Opernretter, wie sie sich auch nennen, führten im Rahmen der Kostenübernahme des Löwenstark-Programms des Kultusministeriums die Kinderoper „Edgar das gruselige Schlossgespenst“ auf.
Die Kinder werden durch diese

 Aufführung spielerisch in die klassische Musik einer Oper eingeführt. Die zwei schauspielenden und singenden Darsteller schafften es, bei den Kindern der Lenzenbergschule durch ihren tollen Gesang, die Kinder für die ersten Operklänge zu begeistern. Helena und Freddie touren seit knapp einem Jahr zusammen als echte Opernsänger für die Kinderoper durch Schulen und Kindergärten.

Thematisch passte die Oper bestens zum Halloween-Tag. So erbt Edgar, ein waschechter, flotter Geist, von seiner Tante ein Geisterschloss. Allerdings wohnt auch Violetta, das ehemalige Zimmermädchen von Tante Agathe noch dort und hält sich für die rechtmäßige Erbin. „Ihr“ Spukschloss möchte sie selbstverständlich nicht einfach kampflos aufgeben. Und so soll letztlich ein Gruselduell entscheiden, wem von Beiden das Schloss gehören soll. Das packende Duell krönt der verwirrte, plötzlich auftauchende Notar. Dieser verkündet Familie Spinnenfleck als Erben des Schlosses. Edgar und Violetta schließen sich anstatt des Duells zusammen. So erobern sie sich ihr Schloss gemeinsam mit vielen Tricks z

urück und werden durch die Geisterrufe „Hui, hui“ aller Kinder unterstützt. Zusätzlich wurden ein paar Drittklässler der Schule eingebunden und spukten durch die Reihen in der Sporthalle.

Die Begeisterung aller Schulkinder war sehr deutlich zu spüren. Fröhlich laut wurden Inhalte passend kommentiert, es wurde laut gelacht und das im Musikunterricht eingeübte Lied laut mitgesungen.Zum Glück war die Kinderoper eher schaurig, schön und lustig anstatt gruselig. So waren alle Kinder der Lenzenbergschule gut eingestimmt und noch fit für Halloween am Abend.

 

(aus: Niedernhausener Anzeiger 26.10.2023)

(20.07.2023) Abschiedstage und Ferienbeginn an der Lenzenbergschule

Die letzten Tage kurz vor den Sommerferien sind vor allem in den vierten Klassen der Lenzenbergschule von trauriger Stimmung geprägt, obwohl sich Schüler und Lehrer doch so sehr auf die Ferien freuen.

Am Donnerstag begann der erste Teil der Verabschiedung, denn alle 33 Viertklässler werden nun in die weiterführenden Schulen entlassen. Der Abschlussgottesdienst fand wie bereits in den letzten Jahren auf dem Schulhof der Lenzenbergschule statt. Die Schulleiterin Frau Trettin begrüßte alle Klassen. Danach begann der Gottesdienst mit Frau Schmidt. Frau Schmidt machte allen Kindern nochmals deutlich, dass sie vom 21. Juli bis zum 4. September, insgesamt also 42 Tage, keine Schule haben. Alle Kinder würden sich verständlicherweise sehr darauf freuen, doch für Viertklässler bereitet die Frage „Was kommt danach?“ ab und an Kopfzerbrechen und sie werden dem Ende der Ferien mit ein wenig Angst und Grummeln im Bauch entgegen sehen. Auch diese Situationen, so Frau Schmidt, muss man aushalten lernen. Die vorgelesene Geschichte danach verdeutlichte den Kinder eben dieses mit dem Fazit: Es ist jemand bei euch, der einem Mut macht und euch unterstützt. Die anschließenden Fürbitten, gesprochen von den Drittklässlern, beinhalteten Wünsche an die Viertklässler, so z.B. neue Freunde, nette Lehrer, gute Noten, schnelles Einleben und viel Glück. Abschließend sang die gesamte Schulgemeinde das Abschiedslied „Auf Wiedersehen“. Mit den Textzeilen „Jeder geht auf seine eigene vorbestimmte Weltenreise! Vergiss uns nicht!“ wird jedes Jahr die Stimmung an der Lenzenbergschule kurz vor den Sommerferien absolut treffend beschrieben. Nach diesem emotionalen Abschiedsgottesdienst wurden sowohl die Viertklässler als auch ihre Lehrerinnen durch eine Wasserschlacht auf dem Schulhof aufgeheitert.

Am Freitag, ihrem letzten Schultag an der Lenzenbergschule, wurden die Viertklässler durch ein Spalier aller Kinder und Lehrer zum letzten Mal aus dem Schulgebäude auf den Schulhof geführt. Der Schulsong der Lenzenbergschule, der die Kinder von der Einschulung bis zu ihrem letzten Tag regelmäßig begleitete, ertönte dazu laut aus den Lautsprechern. Die Klassen 4a und 4b kamen nacheinander auf das Podest und präsentierten allen Kindern der Schule ihren eigenen Klassenabschlusssong, den sie selbst mit Ideen aus ihrer Schulzeit an der Lenzenbergschule gefüllt hatten. Nicht mehr der gesamte Text war deutlich zu verstehen, da viele Kinder jetzt bereits mit den Tränen zu kämpfen hatten. Und auch bei den zuschauenden Eltern waren hinter einigen Sonnenbrillen Tränen zu erkennen. Der Gedanke an die lang ersehnten Ferien wird einige Kinder und Familien hoffentlich schnell wieder lachen lassen!

Liebe Kinder der 4a und 4b, alle Schülerinnen und Schüler und das gesamte Team der Lenzenbergschule wünschen euch nur das Allerbeste für euren weiteren Lebensweg! Genießt jetzt aber alle eure Ferien!

(05.07.2023) Zwerkstatt aus Idstein bringt allen Kindern einen tollen Waldtag 

Die zweiten Klassen waren als erstes an der Reihe: Alle Kinder mit ihren Klassen der Lenzenbergschule bekommen, finanziert über das Löwenstark Programm des Kultusministeriums, einen tollen Waldtag geboten. Dieser wird durch Kai Fellner und seinen Mitarbeiter Jan im Wald in Idstein gestaltet.

In dieser Woche starteten unsere beiden zweiten Klassen und trafen sich früh um 8.00 Uhr am Parkplatz Zissenbach in Idstein. Kai und Jan warteten bereits und liefen mit allen gemeinsam zur Grillhütte in den Wald. Hier wurde nun den ganzen Tag eine Laubhütte gebaut oder es wurden Tierspuren nachgestaltet. Jedes Kind durfte alles ausprobieren.

Jan erklärte den Kindern, wie man eine dichte und stabile Hütte aus Ästen, Zweigen und Laub baut. Diese wurde anschließend auf Dichtigkeit mit Wasser überprüft und das ein oder andere Kind musste feststellen, dass nicht alle Stellen sehr wetterfest gestaltet waren. 

Kai erklärte den Kindern viele Sachen über Fußspuren der Tiere im Wald. Anschließend durfte jedes Kind im Sand einen Tierabdruck mit einem Tierabdruckstempel machen und diesen mit Gips ausgießen. Ein tolles Andenken, das die Kinder am Ende des Tages stolz mit nach Hause nahmen.

Die Zwerkstatt aus Idstein bietet und begleitet uns nun schon zum zweiten Mal bei Klassenprojekten und sowohl Kinder als auch das Kollegium sind absolut begeistert von Jans, Kai und Julia Fellners Arbeit. Unsere nächsten Jahrgänge freuen sich jetzt schon auf ihren Tag im Wald. Wer sich über die Arbeit von Zwerkstatt informieren möchte, kann das auf der Seite sehr gerne machen (http://www.zwerkstatt-idstein.de).

 

(03.07.2023) Sportliches Highlight an der Lenzenbergschule

Heute fanden die Bundesjugendspiele an der Lenzenbergschule statt. Alle Kinder wanderten um 8.15 Uhr mit ihren Lehrerinnen und Betreuern zum Sportplatz in Niederseelbach.

Zunächst machten sich alle Klassen zum „Theo-ist-fit“-Lied warm und turnten fröhlich im Kreis um Lenzi herum. Lenzi tanzte mit Hilfe von Frau Schröter im Kreis und wurde von ihr hin- und hergezappelt. Auch alle anderen Kollegen machten es den Kindern vor und so waren alle Kinder schnell aufgewärmt.

Danach gab es endlich die vier Disziplinen für jedes Kind zu bewältigen: Wurf, Weitsprung, Sprint und Ausdauer. Diese Disziplinen sind nicht mehr dem ursprünglichen Bundesjugendspielcharakter zuzuordnen, da sie eher einer Wettbewerbsform näherkommen und die Erst-/Zweitklässler beispielsweise beim Wurf in einen bestimmten Bereich im Tor werfen mussten. Am Ende des Tages fand noch der Staffellauf der Jahrgänge gegeneinander statt, an dem jeweils vier Mädchen und vier Jungen einer Klasse teilnahmen. Es war ein spannender Wettbewerb, da es oftmals noch kurz vor dem Sieg einen Staffelstabverlust zu verzeichnen gab. 

Alle Kinder erhalten im Laufe der nächsten Tage ihre persönlichen Urkunden, gestaffelt nach Teilnehmer-, Sieger- und auch Ehrenurkunden. Auch die Urkunden der Jahrgangssieger zu den Staffelläufen werden dann vergeben. 

Es war ein sehr gelungener Tag und auch das Wetter war für das diesjährige Sportfest einfach grandios: Nicht zu warm und nicht zu kühl.

 (29.6.2023 ) Unser Zirkusprojekt im Niedernhausener Anzeiger

(28.6.2023 ) Fußball-Grundschulwettkampf

Am 28.6. fuhren 10 Kinder der Lenzenbergschule mit ihrem Trainer Nils Kleber nach Geisenheim zum Wettkampf Fußball aller Grundschulen (Rheingau-Taunus Kreis).

Bei diesem Wettkampf traten 20 Grundschulen mit einer Auswahl an Viertklasskindern an. Unsere Schule kämpfte sich bis zum spannenden Finale durch und wurde – leider – dort durch eine andere antretende Grundschule aus dem Rheingau besiegt.

Ein phänomenales Ergebnis, das sich wirklich sehen lassen kann, war somit am Ende zu verzeichnen: 

Die Lenzenbergschule belegte den 2. Platz des gesamtes Turniers von insgesamt 20 Grundschulen.

Danke, Nils Kleber, dass du die Kinder so toll trainiert und vorbereitet hast. 

(24.5.2023 ) Der Sporttag an der Lenzenbergschule 

Frisch, munter und motiviert kamen alle Kinder am Mittwoch in die Schule, um am lang ersehnten Sporttag teilzunehmen. Aufgerufen waren am 24.5.2023 unter dem Motto „Hessen bewegt sich!“ landesweit alle Grund- und Förderschulen, um diesen Sporttag durchzuführen. An diesem besonders sportlichen Tag überlegten sich die Schulen hierzu ein individuelles Programm mit dem Ziel, dass sich alle Kinder an diesem Tag sportlich bewegen.

Geübt wurde an der Lenzenbergschule bereits im Sportunterricht das ausdauernde Laufen. Die gesamte Schülerschaft der Schule versuchte sich an diesem Sporttag überaus erfolgreich am Laufabzeichen. Beim größten Laufabzeichen des Hessischen Leichtathletikverbandes müssen die Kinder 60 Minuten laufen, was zum großen Stolz vieler sogar einige Erst- und Zweitklässler schafften. Nach dieser sportlichen Aktivität gingen alle Klassen in ihre Klassenräume und nahmen das vorab bereits gemeinsam geplante und gesunde Frühstück ein. Hier gab es u.a. Obst und Gemüse in vielen Variationen, Vollkornprodukte, aber auch gesunde Waffeln.

Gestärkt durch ausschließlich gesunde Frühstückzutaten ging es für alle Kinder zum Abschluss des Tages auf den Schulhof. Alle Lenzenbergschüler sahen gebannt auf Frau Schröter, die vor allen Kindern den Tanz des Sporttags mit einer vorgegebenen Choreografie zeigte. Dieser Tanz soll landesweit in allen hessischen Grund- und Förderschulen getanzt werden. Alle Kinder der Schule gaben sich mit ihren Lehrerinnen so viel Mühe, so dass am Ende des Schul- und Sporttags eine nahezu synchron tanzende Menge auf dem Schulhof versammelt war und die Kinder nach diesem Mal etwas anderen Schultag zufrieden und stolz nach Hause gehen konnten.